Biografisches

1948

geboren in München

1968 bis 1970
Studium an der Hampstead School of Art in London

1971 bis 1972
Studium an der Pariser Academie Julian

1972 bis 2000
Atelier in Italien

ab 2000
Atelier in Irland In seinen Werken beschäftigt sich der in München geborene Künstler Wolfgang Zelmer intensiv mit dem Thema Stillleben, bei dem er sich vor allem auf die Pflanzen – und Tierwelt konzentriert, und welches viel von japanischen, italienischen und niederländischen Einflüssen geprägt ist. Er bringt in seine Kunst auch Ausdrücke und Symbole ein, die sich mit dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur auseinander setzen und zum Nachdenken über das Leben und seine Vergänglichkeit anregen. Somit findet man in seinen Bildern Kombinationen, die teils ungewöhnlich, aber immer einzigartig sind.
 
 
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Biografisches

1951
geboren in Much; nach einer Schriftsetzerlehre Studium an der Fachhochschule Köln (Kunst und Design)

1974
Atelier in Lohmar, Rhein-Sieg-Kreis erste Arbeiten zu dem Grafikzyklus Circus, Hokus Pokus

1980
Atelier in Cantallops, Katalonien

1988
Atelier in Niederhofen, Westerwald

1989
Begegnung mit Mr. Cox

1993
Erste große Cox Magic-Show zur Eröffnung der Ausstellung im Stadtmuseum Siegburg

ab 1984
Beginn des Ausbaus des Ateliers in Niederhofen mit einer Druckwerkstatt für Radierung, Lithografie und Buchdruck.

1984-1995
Aufbau einer Bleisetzerei für bibliofile Bücher und Mappenwerke

1980
Lithografiewerkstatt

1989
Preis der Grafiktriennale Grenchen, Schweiz Kunstpreis des Rhein-Sieg-Kreis

1996
Buchproduktionen

1974-1999
Zahlreiche Mappenwerke zu verschiedenen Themen sowie Werkverzeichnisse und Kunstbücher

1976-2000
Zahlreiche Einzelausstellungen im In-und Ausland sowie Beteiligungen an den Kunstmessen Köln, Düsseldorf und Basel



 
 
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Paul Wunderlich gilt als einer der letzten großen Universalkünstler seiner Generation. Er ist Bildhauer, Maler, Graphiker und Objektkünstler. Seine Arbeiten gehören zu den markantesten und großartigsten der neueren deutschen Kunstgeschichte. Wunderlichs Werk ist opulent und von übergroßer Vielfalt - mal zurückgenommen und sanft, dann wieder voll von strotzender Energie und Farbfülle. 1955 kommt Wunderlich mit Emil Nolde und Oskar Kokoschka in Kontakt, arbeitet für sie als Drucker und widmet sich selbst der Litographie. Zu dieser Zeit verschreibt er sich noch einer eher realistischen Darstellungsweise in seiner Kunst. Dies ändert sich jedoch in den 60er Jahren. Er malt Körper mit ungleichen Proportionen oder zeichnet Figuren, die vor einem leeren Bildhintergrund ihre Gliedmaßen verloren zu haben scheinen. In den Jahren darauf verändert sich sein künstlerischer Stil erneut, er wird stark von den Surrealisten um Salvador Dalí inspiriert. Seine Darstellungen werden sanfter, traumhafter. Auch ist er nun nicht mehr nur Maler und Zeichner, sondern beginnt mit der Schaffung von Bronzen und Skulpturen als dreidimensionale Abbilder seiner Malerei. Es sind oft Tiere und Menschen, die er kreiert. Die Körper wirken nicht mehr nur disproportional und verstörend, sondern sind schön - reduziert auf die Ästhetik ihrer ursprünglichen Form, fließend, organisch und weich. Paul Wunderlich gilt als einer der bedeutendsten Künstler des europäischen Neosurrealismus. Doch trotz dieser hohen Weihen und zahlreichen internationalen Auszeichnungen und Preisen ist Wunderlichs Werk in Deutschland eher wenig bekannt. Angesichts der Fülle und Zugänglichkeit seiner Arbeiten ist dies einigermaßen unverständlich. Anders sieht es da im Ausland aus. Wunderlichs Werk wird seit Jahrzehnten in aller Welt ausgestellt. Besonders in Japan wird er verehrt. 1994 und '95 veranstalteten Museen in Tokyo, Osaka und Hokkaido große Retrospekiven seiner Arbeiten und er erhielt den „Japan Cultural Forum Award“.



 
 
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Biografisches

1969

in Bremen geboren

1995
Diplom der Bildenden Künste (Schwerpunkt Bildhauerei)

seit 1987
zeigt er seine Objekte, Installationen und Bilder in Ausstellungen im In- und Ausland (Belgien, Frankreich, Niederlande, Polen)

Stipendien in Polen und Teilnahme an internationalen Symposien.

Seine Werke sind in öffentlichen Kunstsammlungen vertreten. Oliver Zabel sammelt für seine Installationen und Objekte banale, scheinbar wertlose Gegenstände und bringt sie in neue Zusammenhänge.

Fundstücke wie Mausefallen, Schrauben, Drähte, Porzellanscherben ordnet er in seinen Objektkästen zu einer neuen ästhetischen Einheit an. Durch die veränderte Wahrnehmung werden die Dinge zu poetischen und oft auch ironischen Inszenierungen des Alltäglichen.

Ähnlich geht er auch in der Malerei vor. Doch entdeckt er jetzt seine objets trouvés nicht auf dem Flohmarkt oder dem Sperrmüll, sondern in Enzyklopädien und alten Büchern.

Fototechnisch vergrößert er die Grafik und überträgt sie mit der Technik der Frottage auf die bereits mit der Farbe behandelte Leinwand. Es kommt zu einem Spiel mit formalen Mitteln, wobei die Farbe lasierend als auch pastos auf den Bildträger gebracht und wieder mit neuen Formen überarbeitet wird.
 
 
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Biografisches

1951

geboren in Remscheid

1971
erste Kontakte zur Kunst durch die französische Malerin Lydia d´Hubert

1973
Beginn der Malerei / realistische Arbeiten / Selbstudium

1985
Es entstehen realistische Landschaftsbilder Studienreisen Marokko, Tunesien, Israel, Türkei, Frankreich, Sri Lanka

1986
Abwenden von der realistischen Landschaftsmalerei Experimentelle Arbeiten / Materialcollagen

1995
Hinwendung zur abstrakten Malerei

Gerd Wroblowski lebt seit 1983 in Wuppertal.

Seit Mitte der 1970er Jahre arbeitet der Autodidakt Gerd Wroblowski die Lust der Farb- und Formsprache aus.



Seine kraftvollen, abstrakten Kompositionen vereinen eine weitreichende Palette künstlerischer Techniken über Acryl-, Öl-, Temperafarben. Der Maler setzt satte, pastose Farben, kombiniert Sand und collagiert Stoff und Papier zu erfahrbaren, experimentierfreudigen Bildern. So ungegenständlich seine Werke auf Karton oder Leinwand wirken mögen, tatsächlich spiegeln sie Impressionen der Landschaften, die der Künstler erlebt hat, geben wider, welche Strukturen und Brechungen das Auge in Geröll, Klippen und Gebirgen aufgenommen hat. Wroblowskis farbliches Spektrum reicht von erdigem Ocker, leuchtendem Rot, sattem Blau zu gesetztem Schwarz – informelle Hymnen, geprägt durch den persönlichen Kontakt zu Emil Schumacher.

„Meine Bilder sind immer Natur, wenn auch mein Verständnis der Natur mit den Jahren gereift ist, komplexer wurde. Am Anfang standen die realistischen Landschaftsbilder – dann kam allmählich die Befreiung – die Befreiung von der Statik und zugleich vom Zwang der realistischen Abbildung ... Erst in der Abstraktion werden die Bilder ganz meine Landschaften.“

 
 
 
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© Volker Kühn
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