Peter Foeller
Peter Foellers Ruhm ist vor allem mit der Grafik verbunden. Abwechselnd in Berlin und in Kreta zuhause, hat er aus dem Spannungsfeld der Gegensätze, die seine Kunst kennzeichnen, einen Lebensplan gemacht: Hier die Hektik der Metropole, dort die Abgeschiedenheit eines griechischen Bergdorfs - entsprechend berühren seine Bilder der Gegensätze die verschiedensten Menschen.

Mit seinen in limitierter Auflage erscheinenden Siebdrucken hat sich Foeller einen großen Kreis von Sammlern erworben. Dass aus diesen Anhängern seiner Kunst längst auch Liebhaber seiner gemalten Fantasien geworden sind, versteht sich da fast von selbst. Die Einmaligkeit eines Gemäldes, die Unmittelbarkeit, mit der die Leinwand den Betrachter anspricht, begründet auch seinen Erfolg als Maler.

Bei Betrachtung der
Bildwelten Peter Foellers wird sofort deutlich, dass der Maler, der seine Farben so wohlüberlegt einzusetzen scheint, mindestens ebenso sehr vom Verstand wie von Gefühlen bestimmt wird.

Wie bei der Farbwahl das Zusammenführen von gegensätzlichem eine große Rolle spielt, so bedient sich der Künstler auch in seiner Formensprache der Kontraste. Scharf umrissene Kantigkeit trifft auf Unbestimmtes oder Zerfließendes. Er schafft auf diese Weise Werke von strenger Bildkonstruktion, die gleichzeitig äußerst dynamisch und fantasievoll daherkommen. Gespickt mit zeitlosen Chiffren, verschaffen sie Ausblicke in unendliche Weiten.
Biografisches

1945

geboren in Starnberg

1962
Studium an der Fachhochschule für Gestaltung in Pforzheim bei Prof. Rothe und Prof. Vahle

1966
Studium an der Hochschule der Künste in Berlin bei Prof. Kuhn

1971
Meisterschüler

seit den 1970er Jahren
Herstellung aufwändiger Siebdrucke, die er Blatt für Blatt eigenhändig koloriert
Einzelausstellungen in namhaften nationalen und internationalen Galerien

1895
Bühnenbild für das Deutsche Theater Göttingen, 'Prinz Friedrich von Homburg'


Viele Arbeiten des Künstlers sind in öffentlichem Besitz.