Sergej Dott

Dott gilt als ein Nomade zwischen den Kulturen, der mit seinen Bildern ein Stück Chaos der Welt einfangen will.

Mit seinen Neonbildern, Zeichnungen, Objekten und Installationen schafft er poetische Räume scheinbar trivialer Begebenheiten, die als seine "individuelle Mythologie" bezeichnet werden.

Obwohl Sergej Dott  sehr unterschiedliche Werke zusammenträgt, ist allen eine gewisse Symbolhaftigkeit gemeinsam. Das Werk der manchmal mystischen, manchmal amüsanten Gesten erschließt sich assoziativ, indem die eigenen Gedanken ergänzt werden und sich so ein individuelles Bild

für den Betrachter ergibt. Besondere Aufmerksamkeit hat Dott mit seinen Arbeiten auf freien Hausfassaden erregt, wie mit den weidenden rosa Kühen an einem Berliner Haus in Prenzlauer Berg oder den Fassadenprojekten in Weißensee und in Zittau.
Biografisches

1959

geboren in Berlin

1976
Ausbildung zum Töpfer, Keramikwerkstatt Hedwig Bollhagen

1983
Studium der Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden

1985
Studium der Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

1988
Aspirant an der Kunsthochschule bei Baldur Schönfelder

1990
Aufenthalt in Wien in der Meisterklasse für Bildhauerei bei Alfred Hrdlicka

seit 1991
freischaffend in Berlin tätig

1995
sechswöchiger Aufenthalt in Japan

1996
Studienreise durch Venezuela

1997 - 1999
mehrere Studienreisen nach Russland