Sandro Chia
Der Maler der 'Grotta azzurra' rechnet sich zu den Neo-Expressionisten, doch sein Stil ist zeitlos, geprägt von der Welt Tintorettos, Mantegnas und Giorgones. Konzessionen an den Zeitgeist macht er nicht.

Sandro Chia bleibt, wie er schon immer war: unverwechselbar, liebenswürdig provokant, beharrlich in der Ablehnung von Moden
in der Kunst, radikal in seinem Bekenntnis zur schönen Linie.

Wenn er Gesichter malt, spiegelt sich die Welt. "Betrachte etwas intensiv, immer entsteht daraus ein Gesicht." Kein anonymes Gesicht. Denn Chia malt so, wie er fühlt.
Biografisches

1946

geboren in Florenz

bis 1969
Studien am Instituto d'Arte und an der Accademia di Belle Arti in Florenz, Diplom

1970er Jahre
Ausstellungen in Rom und Europa

1980 - 1981
Stipendium der Stadt Mönchengladbach

seit 1982
lebt mehr als zwanzig Jahre in New York, danach wechselnder Wohnsitz zwischen Miami, Rom und Montalcino


Wichtige Einzelausstellungen (Auswahl):

1983

Stedelijk Museum of Amsterdam

1984
Metropolitan Museum New York
Nationalgalerie Berlin
Museum für Moderne Kunst in Paris
Museum Düsseldorf

1989
Antwerpen
Mexico City

1991
Palazzo Medici Riccardi in Florenz

1992
Museum Karlsruhe

1993
Palm Springs

1995
Villa Medici in Rom

1997
Palazzo Reale in Mailand
Boca Raton Museum of Art, Florida
Galleria Civica of Siena

2000
Galleria Civica in Trento
Museo d'Arte von Ravenna

2002
Palazzo Pitti
Museo Archeologico Nazionale, Florenz

2005
Duoma von St. Agostino, Pietrasanta