Pierre Marie Brisson
Pierre Marie Brisson gehört zu den wenigen französischen Künstlern, deren Werke auch internationale Anerkennung finden. Seine erste Ausstellung hatte er bereits 1975 im Museum Charles Peguy in Orléans. Seit 1980 behauptet er sich auch auf internationalem Parkett und stellt regelmäßig in den USA, Kanada, Europa und Asien aus.

Sein vielseitiges handwerkliches Können erprobt Brisson an den unterschiedlichsten Techniken, die er im Laufe der Jahre weiterentwickelt und immer mehr vervollkommnet hat. In Anlehnung an die sogenannte Goetz-Technik, auch Carborundum-Technik genannt, entwickelte Brisson bald eine eigene Technik,
die seinen Bildern eine große Ausdruckskraft und Originalität verleiht. Die Stofflichkeit von Texturen und Oberflächenstrukturen machen die Materialhaftigkeit seiner Bilder für das Auge greifbar und erlebbar. Seine Werke erinnern an die Höhlenmalerei der Vorzeit oder an antike Fresken.

Während fossile Abbildungen von Tieren, fremde Gottheiten und Fabelwesen antiker Mythen die Bildwelt seiner früheren Arbeiten bevölkerten, ist die menschliche Figur Ausgangspunkt und Thema der neueren, seit dem Jahr 1998 entstandenen Werke.
Biografisches

1955

geboren in Orléans, Frankreich

1978
erlernt im Atelier Pasnic in Paris die Carborundum-Technik, ein von Henri Goetz entwickeltes Druckverfahren

1979
Einrichtung eines Ateliers in Paris

1980
erste Ausstellungen in den USA

seit 1996
lebt und arbeitet der Künstler in der Camargue in Südfrankreich