Hartmut Berlinecke
Hartmut R. Berlinicke über sich –

Bilder entstehen als formaler Protest oder als Tröstung. Meine Bilder beinhalten den Dialog mit der Erinnerung an den letzten Augenblick oder gar an die früheste Zeit meiner Kindheit. Sie sind auch Tagebuchnotiz in der Beziehung zu Weggefährten, auch mal Auseinandersetzung mit Zeitung und Tagesthemen.

Immer verweisen sie mich hoffnungsvoll in die Zukunft, welche hinter dem scheinbar realen Abbild zu finden ist. Die eigentliche Überraschung bieten mir die eigenen Bilder in ihren täglich wechselvollen widersprüchlichen Botschaften: So bleibt eine

Brücke nicht den Lausbuben Max und Moritz überlassen, sondern wird als „Übergang“ zum Schlüssel in eine offene Kunstlandschaft mit Deutungsüberschuss.

Als solides Handwerk entstehen meine Arbeiten trotz aller Anstrengung spielerisch und entwickeln sich im Arbeitsprozess unerwartet ausgebufft zu existenziellen Lebensmittel, natürlich durch die Nachsicht und die kritische Anteilnahme meiner Umwelt.

Hartmut R. Berlinicke

1942 Berlin geboren und aufgewachsen Dipl. Religionspädagoge Magister für Kulturwissenschaft

1986 - 2005 Lehrbeauftragter für Medienpädagigik an der Evangelischen Fachhochschule Hannover Lehraufträge an der Universität Osnabrück