Gerd Wroblowski

Seit Mitte der 1970er Jahre arbeitet der Autodidakt Gerd Wroblowski die Lust der Farb- und Formsprache aus.

Seine kraftvollen, abstrakten Kompositionen vereinen eine weitreichende Palette künstlerischer Techniken über Acryl-, Öl-, Temperafarben. Der Maler setzt satte, pastose Farben, kombiniert Sand und collagiert Stoff und Papier zu erfahrbaren, experimentierfreudigen Bildern. So ungegenständlich seine Werke auf Karton oder Leinwand wirken mögen, tatsächlich spiegeln sie Impressionen der Landschaften, die der Künstler erlebt hat, geben wider, welche Strukturen und Brechungen das Auge in Geröll, Klippen und Gebirgen aufgenommen hat. Wroblowskis farbliches Spektrum reicht von erdigem Ocker, leuchtendem Rot, sattem Blau zu gesetztem Schwarz – informelle Hymnen, geprägt durch den persönlichen Kontakt

zu Emil Schumacher. 

„Meine Bilder sind immer Natur, wenn auch mein Verständnis der Natur mit den Jahren gereift ist, komplexer wurde. Am Anfang standen die realistischen Landschaftsbilder – dann kam allmählich die Befreiung – die Befreiung von der Statik und zugleich vom Zwang der realistischen Abbildung ... Erst in der Abstraktion werden die Bilder ganz meine Landschaften.“

Biografisches

1951

geboren in Remscheid

1971
erste Kontakte zur Kunst durch die französische Malerin Lydia d´Hubert

1973
Beginn der Malerei / realistische Arbeiten / Selbstudium

1985
Es entstehen realistische Landschaftsbilder Studienreisen Marokko, Tunesien, Israel, Türkei, Frankreich, Sri Lanka

1986
Abwenden von der realistischen Landschaftsmalerei Experimentelle Arbeiten / Materialcollagen

1995
Hinwendung zur abstrakten Malerei

Gerd Wroblowski lebt seit 1983 in Wuppertal.