Rainer Fetting
Rainer Fetting ist einer der bedeutendsten Vertreter einer deutschen Variante des Neoexpressionismus,

die zumeist als Heftige Malerei und deren Protagonisten als Neue Wilde bezeichnet werden. Sein Hauptmotiv sind Menschen als Porträt oder Aktdarstellung (besonders männliche Akte), daneben Stadtlandschaften, Landschaften und Stillleben; auch Bronzeplastiken und Combine Paintings. Der Metropole New York widmen sich vermehrt die Arbeiten der jüngeren Zeit. In ihnen thematisiert der Künstler die dunklen Randzonen der Großstadt. Der Künstler gehört zu den Protagonisten einer Malerei,
die Anfang der 1980er Jahre in der Hinwendung zur Gegenständlichkeit, zu kräftiger Farbigkeit und heftigem Pinselduktus europaweit als Phänomen zu beobachten ist. Besondere Höhepunkte der letzten Zeit waren die Ausstellungen im Jahr 2008 “Rückkehr der Giganten. Rainer Fetting Skulpturen” im Bremer Gerhard-Marcks-Haus sowie “Manscapes” im Jahr 2010 in der Tübinger Kunsthalle.2011 widmet die Berlinische Galerie dem Künstler eine Retrospektive.

Biografisches

1949
in Wilhelmshaven geboren

1972-1978
Studium der Malerei an der Hochschule der Künste , Berlin

1977
Mitbegründer der Galerie am Moritzplatz zusammen mit Helmut Middendorf, Salome, Bernd Zimmer , Anne Jud, und Berthold Schepers

1978
DAAD- Stipendium für Aufenthalt in New-York

1989
IG Metall Kunstpreis Reiner Fetting lebt und arbeitet in Berlin und New York