Oliver Zabel
Oliver Zabel sammelt für seine Installationen und Objekte banale, scheinbar wertlose Gegenstände und bringt sie in neue Zusammenhänge.

Fundstücke wie Mausefallen, Schrauben, Drähte, Porzellanscherben ordnet er in seinen Objektkästen zu einer neuen ästhetischen Einheit an. Durch die veränderte Wahrnehmung werden die Dinge zu poetischen und oft auch ironischen Inszenierungen des Alltäglichen.

Ähnlich geht er auch in der Malerei vor. Doch entdeckt er jetzt seine objets trouvés nicht auf dem Flohmarkt oder dem Sperrmüll, sondern in Enzyklopädien und
alten Büchern.

Fototechnisch vergrößert er die Grafik und überträgt sie mit der Technik der Frottage auf die bereits mit der Farbe behandelte Leinwand. Es kommt zu einem Spiel mit formalen Mitteln, wobei die Farbe lasierend als auch pastos auf den Bildträger gebracht und wieder mit neuen Formen überarbeitet wird.
Biografisches

1969

in Bremen geboren

1995
Diplom der Bildenden Künste (Schwerpunkt Bildhauerei)

seit 1987
zeigt er seine Objekte, Installationen und Bilder in Ausstellungen im In- und Ausland (Belgien, Frankreich, Niederlande, Polen)

Stipendien in Polen und Teilnahme an internationalen Symposien.

Seine Werke sind in öffentlichen Kunstsammlungen vertreten.