Fernando Sesé
Der junge spanische Künstler lässt sich von der Natur, von Landschaften, Bäumen und Blumen, aber auch von einfachen Alltagsgegenständen inspirieren.

Dabei benutzt er in der Graphik vorwiegend das Carborundum-Verfahren, eine Kombination aus Radierung und Prägedruck. Oft sind bis zu achtzehn Druckvorgänge auf dem handgeschöpften Papier notwendig, um das gewünschte Volumen, die Plastizität seiner Arbeiten zu erreichen.

Durch das Zusammenwirken von Bildträger, Druck und Farbe entsteht eine plastische Oberfläche, die den
Strukturen in der Natur sehr ähnlich ist. In seinen abstrakten Arbeiten lässt der Künstler Bergketten, Felsen, Meeresküsten und Sand erahnen. Arbeitet er figürlich, so reduziert er Gesehenes auf ganz einfache, schlichte Formen, in denen der besondere Reiz seiner Arbeiten im Zusammenspiel von Farbe, Motiv und Struktur liegt.