Juan Ripolles
Nicht nur das Papier, auch die Druckfarben für seine Arbeiten stellt der Künstler selbst her. Er mischt Rost, Aluminiumstaub und Mineralien unter die Pigmente und erreicht so eine ganz eigene Wirkung. Als Druckstock wählt er Fundgegenstände, die er zu seinen Figuren zusammensetzt. So wird die Form die Form einer alten Paellapfanne zum Kopf einer Figur. Patinierte Oberflächen, Verletzungen und Durchbrüche zeigen Spuren der Vergänglichkeit bei den
Grafiken. Zu Beginn der 80er Jahre vereinfacht Ripolles die Geometrie des Bildaufbaus, indem er dem Bildraum aus monochromen geometrischen Figuren zusammensetzt und dabei auf die Raumillusion verzichtet. Zur gleichen Zeit gewinnt die Plastik an Bedeutung, Mit seinen komischen Figuren mit ihren unwirklichen Proportionen schafft es Ripolles eine Welt voller Phantasie und übermütigem Charme.

Biografisches

1932
geboren in Castellon, Spanien

1950
geht zu einem Maler in die Lehre danach Besuch einer Schule für industrielle Kunst Umsiedlung nach Paris

1968
Rückkehr nach Spanien/ Madrid

1969
Ripolles geht nach Amerika und lebt in Mexiko Stadt und New York

1985
Würdigung seines Werkes auf der Europalia in Brüssel / Internationaler Durchbruch