Maggie Luitjens
Maggie Luitjens Gemälde lassen den Betrachter in ihnen lesen. Das mehrschichtige Farbauftragen und die Verwendung unterschiedlicher Materialien wie Sand, Acryl und Asphalt erzeugen einen Wechsel von Stille und Rhythmus.

Maggie Luitjens zaubert erlebbare Sinnlichkeit in ihre Bilder und vereint in ihnen Gegensätze: Sie sind klar und sinnlich, abstrakt und trotzdem erkennbar. Luitjens spielt mit dem Material. Hier und da kratzt sie Zeichen in die dicke Farbschicht. Diese erinnern an steinzeitliche Höhlenmalerei oder archaische Symbole, die plötzlich ins Blickfeld springen, um sich im nächsten Moment wieder aufzulösen.

Die Setzung des Lichts und die innere Leuchtkraft
der Pigmente verleihen den Bildern zusätzlich magischen Reiz.

Die 1957 in Uplengen/Ostfriesland geborene Maggie Luitjens studierte an der Hochschule für Künste Bremen bei Professor Wolfgang Schmitz Malerei und Druckgraphik. Luitjens ist Gründungsmitglied des Vereins für manuelle Druckgraphik e. V. und baute eine Eisfabrik in Walle zu Künstlerateliers um.

Ihre Arbeiten waren über Bremen, Münster oder Berlin hinaus bereits in Madrid, Seoul oder dem italienischen Piano di Mommio zu sehen.
Biografisches

1957

geboren in Uplengen/ Ostfriesland

1983 – 1989
Studium der Malerei und Druckgraphik an der Hochschule für Künste Bremen bei Professor Wolfgang Schmitz

Seit 1989
Ateliergemeinschaft in Bremen

1990
Gründungsmitglied des Vereins für manuelle Druckgraphik e.V.
Aufbau der Druckwerkstatt 51 A und der WerkstattGalerie, Bremen

2002
1. Preis der Dr. Marlene-Trendwedel-Stiftung, Bremervörde (K)

2003
Erwerb einer alten Speiseeisfabrik und Umbau zu mehreren Künstlerateliers