Karl Korab
In der Natur findet Karl Korab die Basis für sein künstlerisches Schaffen, jedoch bildet er sie nicht ab, sondern verändert und abstrahiert seine Eindrücke.

Der Betrachter nimmt Landschaften und Architektur wahr. Gleichzeitig schafft Korab Stilleben und maskenhafte Köpfe. Der Künstler verbindet erfundene Dinge und Gestalten mit alltäglichen Formen und Gegenständen und schafft so eine geheimnisvolle neue Welt - eine zweite Realität. Aus dieser Parallelwelt entwickelt Korab
immer neue Variationen und Konstruktionen.

Gemeinsam ist allen Kompositionen, dass sie menschenleer sind. Damit will Korab die 'natura morta' verdeutlichen. Er unterstreicht diesen Gedanken, indem er nicht nur seine Stilleben, sondern auch seine Landschaften geometrisch und symmetrisch anlegt.

Karl Korab hat mit seinen Werken internationalen Ruhm und Anerkennung gewonnen.
Biografisches

1937

geboren in Falkenstein, Niederösterreich

Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien

1960
Diplom und Abgangspreis der Akademie

1969
Goldmedaille der Dritten Biennale in Bozen

1972
Kulturpreis des Landes Österreich
Ausstellungen in USA, Schweden, Belgien, Schweden und London

Karl Korab lebt und arbeitet in Österreich.